Saturday, 15. February 2014 14:57 Alter: 3 Jahr(e)

Rauchentwicklung im St. Marienkrankenhaus sorgt für Großeinsatz

Kategorie: Einsätze

Von: J. Büdenbender

Foto: J. Horn

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Am frühen Samstagmorgen kam es im St. Marienkrankenhaus an der Kampenstraße zu einem Großeinsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst.

In der Feuerwehr-Leitstelle ging der Notruf einer Krankenschwester ein, dass auf einer Station im zweiten Obergeschoss Brandgeruch feststellbar sei. Zeitgleich löste auch die automatische Brandmeldeanlage aus. Nach Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte, stellte sich heraus, dass der Brandgeruch sowie Rauch durch den Versorgungsschacht nahezu durch das gesamte Krankenhaus gezogen war. Hieraufhin wurden dann durch die Leitstelle das höchste Alarmstichwort „Feuer 6“ sowie ein Massenanfall von Verletzten „MANV 1“ ausgelöst.

Bedingt dieser Nachalarmierung waren kurze Zeit später rund 100 Feuerwehr-Einsatzkräfte aus dem gesamten Stadtgebiet auf dem Weg zum Marienkrankenhaus. Parallel dazu waren noch rund 50 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes aus dem gesamten Kreisgebiet alarmiert. Diese sammelten sich dann auf der Feuer- und Rettungswache an der Weidenauer Straße um von hier aus abgerufen werden zu können.

Während die Polizei die Kampenstraße für den Verkehr vollständig gesperrt hatte, wurde unterhalb vom Marienkrankenhaus die Einsatzleitung in Betrieb genommen. Hier übernahm, der erst kürzlich in Dienst gegangene neue Einsatzleitwagen des Kreises Siegen-Wittgenstein mit Standort in Eisern die Aufgabe des ELW aus Weidenau und somit den gesamten Funkverkehr an der Einsatzstelle.

Nach etwa einer Stunde konnte dann Entwarnung gegeben werden. Es hatte sich herausgestellt, dass es bei Schleifarbeiten im Kellerbereich zu einer Rauchentwicklung gekommen war, die sich durch den Versorgungsschacht auf das ganze Krankenhaus ausgebreitet hatte. So konnte der Einsatz recht schnell wieder beendet werden.

In einer Pressemeldung des St. Marienkrankenhaus heißt es, „Bei Wartungsarbeiten an der Heizungsanlage sind Brandgerüche ausgetreten, die zur Alarmierung der Feuerwehr geführt haben. Die im St. Marien-Krankenhaus etablierte Krankenhauseinsatzleitung konnte zwischenzeitlich Entwarnung geben. Wir sind froh, dass es kein Schadensereignis gegeben hat und zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung von Patienten und Mitarbeitern bestanden hat. Das St. Marien-Krankenhaus dankt den Einsatzkräften für ihr rasches und professionelles Vorgehen“.


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